Nachdem es im vergangenen Jahr irgendwie nicht geklappt hat, stand jetzt mal wieder eine MTB-Tour im Sauerland auf dem Programm. Die Wahl fiel auf den Startort Willingen, wo der GPS-Track der “Hüttentour“ seinen Anfang nahm. Vom Parkplatz an der Ettelsbergbahn führte die Strecke zunächst einmal hinauf zum Hohen Eimberg, der sich auf rd. 800m nördlich des Ortes erstreckt. Hier beginnt ein viele Kilometer langer Trail, der dem Bergkamm in Richtung Nordosten folgt. Ein fantastischer Weg über die seit “Kyrill“ oftmals freien Flächen mit sehr schönen Fernsichten. Der erste Hüttenstop war eigentlich am Gasthof Huckeshohl geplant. Leider gibt es diesen Gasthof nicht mehr, dafür aber eine Alpakaweide. Die geschorenen Tiere sahen recht lustig aus.

Über einen verwunschenen einsamen Singletrail ging es nach Hoppecke und anschließend das Hoppecketal in Richtung Westen hinauf. Über den Briloner Ortsteil Petersborn erreichten wir endlich unsere erste Einkehr, die Hiebammenhütte. Diese gemütliche Hütte liegt in einem schönen Wiesental wo man sich fast wie in den Alpen fühlt. Weiter führte die Tour über schöne Trails und Wege in Richtung der Bruchhauser Steine. Entlang der Schmahlah-Trinkwassersperre ging es stetig bergauf auf den Langenbergkamm, auf dessen 843m hohen Gipfel wir eine Pause einlegten und uns ins Gipfelbuch eintrugen. Der Langenberg ist übrigens der höchste Berg des Sauerlandes. Der Kahle Asten mit seinen 841m folgt erst auf Rang drei, nach dem 842m hohen Hegekopf.

Nach kurzer Abfahrt folgte die nächste Einkehr in der Hochheidehütte, die sich am Rand des Naturschutzgebietes Hoher Hagen oberhalb von Winterberg-Niedersfeld befindet. Über den Clemensberg und die Große Grube erklommen wir den letzten Gipfel, den 838m hohen Ettelsberg. Die Ettelsberghütte hatte schon geschlossen, so dass wir über die am Ettelsberg startende Freeridestrecke hinunter nach Willingen fuhren. Diese wellige, aus Dolomitsand angelegte Strecke, war mal etwas ganz anderes als die mit Wurzeln und Steinen gespickten Trails. Zurück in Willingen zog es uns nochmals in einen Biergarten, bevor die Rückfahrt nach Essen anstand. Zu verbuchen waren schönes Wetter, 55km feine Wege mit rd. 1.500hm, für die wir eine Fahrzeit von rd. 4:15h benötigten. Hart, aber herzlich, sozusagen! Wir, das waren Henry sowie Andre und Markus, zwei langjährige Sportkollegen und der Autor dieser Zeilen.

LangenberggipfelAlpakas am HuckeshohlLangenbergkammHochheidehütte

FreeridestreckehochheideStart FreeridestreckeRast an der HiebammenhütteHoher Eimberg
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