In die Schweiz für nur einen Tag? Kein Problem, wenn es sich nicht um unser Nachbarland sondern um die “Sonsbecker Schweiz“ am unteren Niederrhein handelt. Bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen machten sich 6 Mountainbiker des RSC auf, um die Höhen des Niederrheins zu erklimmen. Mit von der Partie waren Stefan, Jochen und Silvia, Susanne und Henry sowie der Verfasser dieses Berichts. Um das Konto für die CTF-NRW-Mannschafts-Punktewertung aufzufüllen, fand die Tour innerhalb der CTF-Permanenten “Von Alpen in die Schweiz“ der RSG Issum statt. Jedoch wurde der Streckenverlauf der Tour optimiert, um den Fahrspaß zu erhöhen.

 

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Vom Start in Alpen ging es zunächst Richtung “Bönninghardt“ einem Teil des als eiszeitliche Endmoräne entstandenen Niederrheinischen Höhenzuges. Die Landschaft dort ist ein Mosaik aus Wäldern, kleinen Siedlungen und landwirtschaftlich genutzten Flächen, die wir auf tlw. schönen Naturwegen durchquert haben. Nach dem passieren der Gemeinde Sonsbeck, war der nächste Höhenzug zu erklimmen, der “Tüschenwald“, mit dem Aussichtsturm auf dem Dürsberg. Der Aussichtsturm, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1981, ist eine einmalige Attraktion am unteren Niederrhein. Insgesamt 154 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die ca. 100 m über NN liegt. Von dort eröffnete sich ein tolles 360 Grad Panorama. Von hier aus folgten schöne Trails durch abwechslungsreichen Mischwald bis ins Rosental, einem idyllischen kleinen Tal mit Streuobstweisen, das sich im Osten des Tüschenwaldes erstreckt. Nach dem überqueren der “Boxteler Bahn“, einer ehemaligen Eisenbahnverbindung zwischen Wesel und Boxtel in der Niederlanden, tauchte unsere Strecke in den sogenannten “Reichswald“ ein. Hier sammelten wir auf zwar kurzen, aber dafür steilen Anstiegen viele Höhenmeter.

 

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Der nächste äußerst wichtige Etappenpunkt war das Bauernhofcafe “Gut Hochwald“. Auf der sonnigen Terrasse ließen wir es uns bei Kuchen, Suppe und Co so richtig gut gehen! Es folgten kurze Stippvisiten in Xanten und in Birten, bevor uns die Route über Veen zurück nach Alpen führte.

Unsere “technischen Aufzeichnungsgeräte“ verzeichneten dort eine Distanz von 60 Kilometern bei gesammelten 480 Höhenmetern und einer Fahrzeit von 3:25h.

Fazit: Schön war’s – sogar sehr!

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