2 smallDas Gute liegt manchmal doch so nah! Das dachten sich auch die TourenradlerInnen des RSC bei der Planung der diesjährigen Frühjahrstour, welche vom 26. - 28. April durch das weite Land zwischen Maas und Rhein führen sollte.

Gemeinsamer Startpunkt für die Dreitagestour war das Haus Ripshorst in Oberhausen. Die ersten Kilometer bis zum Rhein folgte die gewählte Strecke der "Route der Industriekoultur". An dieser radtouristischen Route finden sich viele Highlights wie z.B. die Zeche Zollverein, der Gasometer oder der Tetraeder. Unser "Highlight" war jedoch das ehemalige Eisenhüttenwerk in Meiderich, allgemein als "Landschaftspark Duisburg-Nord" bekannt. Auch ohne GPS-gestützte Navigation wäre die Orientierung auf der Strecke einfach und komfortabel - dem neuen Knotenpunktsystem sei Dank. Auf der rd. 1 km langen Rheinbrücke der A42 wurde der Fluss überquert. Danach wurde es deutlich leiser, aber dafür umso aussichtsreicher. Die Halde Rheinpreussen, mit dem weithin sichtbaren Kunstwerk "Geleucht", bot eine weite Aussicht ins Ruhrgebiet! Die nächsten Stationen hießen Halde Norddeutschland, Rayer Berg und Littard, bevor es im "Ökodorf" Rheurdt die wohlverdiente längere Einkehrpause in einem Bio-Cafe gab. Die Schaephuysener Höhen, ein eiszeitlicher Stauchmoränenzug, boten abwechslungsreiche Wege und viel Aussicht. Viele kleine Weiler und gelb leuchtende Rapsfelder passierend, wurde nach rd. 72km Fahrstrecke Grefrath erreicht, das Etappenziel.

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Für den nächsten Tag versprach der Wetterbericht nichts wirklich Gutes. So wurde die Weiterfahrt über Hinsbeck und Herongen in die niederländische Provinz Limburg leider von Regen begleitet. Dafür hatten wir die schönen Wege im Nationalpark Maasduinen ganz alleine für uns. Im Restaurant "In de Sluis" machten wir einen Zwischenstop. Nicht nur der Apfelkuchen war superlecker! Auch der Himmel hatte hin und wieder ein Einsehen und schenkte uns neben Regen auch etwas Sonne. Kurz vor dem Ende der Etappe stellte sich mit dem Sint Jansberg noch ein Hügel auf der ansonsten sehr flachen Strecke in den Weg. Oben angekommen bot sich eine hübsche Szenerie aus kleinen Waldwegen, Wiesen und sogar Weinstöcken. Das Ziel war letztlich der Ort Kranenburg. Hier findet ich das eine oder andere alte Gemäuer, wie z.B. der Mühlenturm, ein Teil der noch vorhandenen Stadtmauer. Die Räder und wir übernachteten nach der rd. 86km langen Etappe im sehr
schönen Hotel "Zur Kranengasse".

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Frisch aber trocken begrüßte uns der Sonntagmorgen. Als erstes stand die Durchquerung des Reichswaldes auf dem Programm. Bis auf den Anstieg zum Geldenberg verliefen die Wege schnurgerade durch den Wald. Über Louisendorf, Kalkar und Xanten ging es zur Bislicher Insel - genau genommen zur Einkehr ins Auencafe. Der gemütlich eingerichtete Innenraum des Cafés und die leckeren Getränke und Speisen erschwerten den Start zur anschließenden Weiterfahrt. Diese führte auf bzw. entlang des aussichtsreichen Rheindeichs bis nach Orsoy. Den Strom überquerten wir mit der Rheinfähre, was bei schönem Wetter immer wieder ein Erlebnis ist! Bei sehr viel Wind und Wellengang kann diese Fährfahrt auch schon mal zu einer sehr nassen Angelegenheit werden. Auf der anderen Rheinseite trennte sich dann die Tourgruppe, um die individuelle Rückfahrt nach Hause anzutreten. So addierten sich die gefahrenen Kilometer auf rd. 102.

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